sun2gas bewirbt sich um Fördermittel im Rahmen der Initiative „Important Project of Common European Interest“ des Bundeswirtschaftsministeriums

sind CO2 armer Wasserstoff und dessen Derivate sind von besonderer Bedeutung für das Erreichen der Klimaziele, da sie klimafreundliche Alternativen in Bereichen bieten, die sich nach derzeitigem Stand der Technik nicht vollständig über Energieeffizienz und den direkten Einsatz von erneuerbarem Strom dekarbonisieren lassen. So können durch Wasserstoffeinsatz Produktionsprozesse in der Industrie und in der Mobilität dekarbonisiert werden. Zudem kann dessen Erzeugung als Speicher für erneuerbaren Strom genutzt werden. Darüber hinaus bieten Wasserstofftechnologien die industriepolitische Chance, sich auf einem globalen Zukunftsmarkt wichtige Anteile zu sichern.

Die sun2gas GmbH aus Rostock hat sich gemeinsam mit Partner um Fördermittel für zwei regionale Leuchturmprojekte im Rahmen der Nationalen Wasserstoffstrategie beworben. Insgesamt sollen in Güstrow und Demmin mehr als 200 Millionen Euro in Biomethanolwerke und zugehörige Erzeugungskapazitäten für grünen Strom investiert werden.

Die sun2gas GmbH projektiert derzeit in den Regionen Güstrow und Demmin erhebliche Grünstromerzeugungseinheiten (Photovoltaik). In Kombination mit einer großen Elektrolyseeinheit und einem Langfristspeicher in Form von Biomethanol können die vorhandenen guten Rahmenbedingungen an den Standorten in Form von erheblichen Synergien bestens genutzt werden. Die Projekte sind ein Leuchtturm in Bezug auf die gelungene Sektorenkopplung und das Zusammenwirken verschiedener regenerativer Energien. So können in den Biomethanolwerken nicht nur der Strom aus den Photovoltaikkraftwerken, sondern ebenfalls überschüssiger Windstrom verarbeitet, langfristig nutzbar gemacht und für den Verkehrssektor erschlossen werden. Es handelt sich um eine industrielle Symbiose, indem Abfall (CO2) zu Rohstoff wird. Das bisher in einer herunter skalierten Testanlage laufende Verfahren sichert über die Umsetzung in großem Maßstab und die dabei zu gewinnenden Erkenntnisse (Wissenschaft und Technik) die industrielle Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern.

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